R-E-S-P-E-K-T   –   Ich kann´s!

Selbstbewusst Selbstbestimmt Selbstwirksam

Ein Training für Jugendliche und junge Erwachsene

Einleitung

Ausgangspunkt der Überlegungen, ein Soziales Training in der Elisabeth Selbert Schule anzubieten, war der offensichtlich fehlende gegenseitige Respekt innerhalb der Klassengemeinschaft der Berufsorientierungsklassen. Die Idee entstand, durch ein solches Training diese Berufsschulklassen für Werte wie Respekt und gewaltfreie Umgangsformen zu sensibilisieren, eingebunden in eine langfristig angelegte Projektvision zur Demokratiebildung und Förderung interkultureller Kompetenzen (Respekt-Coach).

Vorbemerkung

Der Mensch lernt und wächst über die körperliche, sinnenhafte Resonanz in der Begegnung mit seinen inneren und äußeren Lebensbedingungen. Nur was er wirklich erleben kann, gibt ihm Orientierung – und wirkt nachhaltig.

Trainingsinhalte

In diesem Training soll es vor dem Hintergrund von Erkenntnissen aus Präventions-, Resilienz- und Hirnforschung um Ansätze zur Gestaltung einer respektvollen, nachsichtigen und Impulsgebenden Begegnungskultur gehen.

Das Training soll ausgerichtet sein auf die Probleme, die junge Menschen haben, nicht auf die, die sie machen. Sie brauchen positive Antworten (im Sinne von Prävention) auf Fragen wie: Wer bin ich? Was kann ich? Wozu bin ich da? Wohin gehöre ich? Was wird aus mir?

Konkret greifbare und anschauliche Erfahrungsübungen ermöglichen eine intensive und nachhaltig wirkende Auseinandersetzung. Darin liegen Chance und Nutzen für die Teilnehmenden.

Einzelne Merkmale des Trainings

  • Konstruktiv mit Grenz-Situationen umgehen, in denen scheinbar nichts mehr geht (Konfliktregulation).
  • Sozial verträgliche Konfliktbewältigungs- und einfache Deeskalationsstrategien kennen lernen und einüben (Impulssteuerung).
  • Die Bewusstheit für die Folgen von Provokation und Grenzüberschreitungen schärfen und erweitern (Perspektivenbewusstsein).
  • Eine andere Art eigener Stärke kennen lernen, als sie vertraut ist (Selbstwirksamkeit).
  • Den eigenen Raum und den Raum des anderen wahrnehmen und achten (Selbstbehauptung und Kooperationsfähigkeit).
  • Sich selbst und andere realistischer einschätzen können (Selbst- und Fremdwahrnehmung).
  • Die individuelle soziale und emotionale Kompetenz steigern (Ressourcenorientierung).

Methodik

  • Differenzierte und vielfältige Erfahrungs-Übungen aus verschiedenen Bewegungssystemen
  • Geschichten, Metaphern und Gespräche über verschiedenste Situationen, in denen sich Menschen befinden können und wie sie darin bestehen
  • Prozessorientierte Begleitung
  • Systemisch ganzheitliche Herangehensweise
  • Regeln und Rituale
  • Gruppen- und Einzelcoaching

Seminarort, Termin und Zeiten

Erster Schritt: 5 Workshops in der Elisabeth Selbert Schule in Lampertheim ab 21.11.2019

Geplanter zweiter Schritt: Workshop-Thema als regelhaftes Unterrichtsangebot.

Teilnehmende

Schüler und Schülerinnen der Elisabeth Selbert Schule in Lampertheim im Rahmen der „Berufsorientierung zur Berufsfindung“ (BzB)

Trainer

Jürgen Brilmayer

PrEssenz®Café – ein Abend mit PrEssenz®– und Aufstellungsarbeit
 
Bei der Veranstaltung PrEssenz®Café handelt es sich um ein offenes Angebot für Jede und Jeden mit Lust auf Begegnung, neue Erfahrungen, Austausch, Entspannung, Sammlung, persönliches Wachstum – zum Schnuppern, als Supervisionsmöglichkeit oder Weiterbildung. Persönliche oder supervisorische Anliegen sind herzlich willkommen. Das PrEssenz®Café wird moderiert von Marietta Möhlenbruch.

Gut aufgestellt sein

Intuitive Kompetenz im Kontext pädagogischer Praxis

Der Alltag in der pädagogischen Arbeit (Kindertagesstätten, Tages- und Wohngruppen, Kinder- und Jugendeinrichtungen, Werkstätten) ist getragen von hohen Anforderungen an die pädagogischen Fachkräfte, die sowohl ihren Adressaten*innen, deren Bezugspersonen als auch den Träger-Interessen gerecht werden müssen. Oft werden alltägliche Situationen zu Schwierigkeiten, weil die Komplexität zu Überforderung und Handlungsunsicherheit führt.

Aufstellungsarbeit, d.h. komplexe Systeme differenzierter wahrnehmen und damit unterstützend intervenieren zu können, ist eine Möglichkeit, den Arbeitsalltag in der Pädagogik effektiver gestalten zu können.

Dieses 3tägige Seminar beinhaltet:

  • Aufstellungsarbeit zum Verstehen sozialer Systeme = Erläuterungen zu Aufstellungsarbeit und zur systemische Sicht auf soziale Systeme; Wahrnehmungen und Prozesse der Hypothesenbildung im Lebens- und Berufsalltag. Wahrnehmungsschulung zu: Bilder von Familien; Kinder zwischen zwei Erziehungssystemen; Kinder in Konflikten; Eltern und ihre Interessen.
  • Vertiefung von Wahrnehmungsfähigkeiten – wie lässt sich Intuition persönlich und professionell nutzen = Übungen zur Wahrnehmung der eigenen intuitiven Fähigkeiten; Nachspüren statt Reden; Respekt vor der Wahrnehmung der Anderen (Wie kann ich mir meiner Sichtweise sicher sein? Was, wenn andere was anderes sehen?)
  • Aufstellungsarbeit konkret = Übungen anhand konkreter Beispiele zur eigenen Wahrnehmung und Intuition in Bezug auf Fragestellungen, Konflikte und Lösungen.

Ziele:         Erweiterung der Selbstwahrnehmung und der eigenen professionellen Kompetenz durch Sensibilisierung der Wahrnehmungsfähigkeiten in Bezug auf Soziale Systeme und Intuition als Informationsquelle.

Zielgruppe:             Ausgebildete Pädagogen*innen der Arbeitsfelder der Erziehung, Jugendhilfe und Sozialen Arbeit.

Methoden: Aufstellungsarbeit, Wahrnehmungs-Schulung, Intuitions-Sensibilisierung, Lernen an der eigenen Praxis.

Seminardauer: 3 Tage á 8 Unterrichtseinheiten.

Maßgeschneidert: Insbesondere als Inhouse-Veranstaltung für das ganze Team.

Fruchtbare Begegnungen tragen Früchte
Die Kunst der Begleitung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen

Ein PrEssenz(R)Training

Junge Menschen haben eine eigene Sicht auf die Welt, besondere Bedürfnisse und stehen in ihren Lebenszusammenhängen vor spezifischen Aufgaben. Zweifellos sind Begleiter notwendig, um sie auf ihrem Weg des Erwachsenwerdens zu unterstützen. Es ist eine hohe Kunst, dabei auch den individuell richtigen Ton zu treffen. Mit Worten allein erreichen wir sie oft nicht.
In diesem Workshop geht es um eine Haltung, die – gesammelt und ganz zugewandt – Präsenz, Vitalität und Offenheit vereint und damit Beziehung auf eine förderliche Art gestaltet.

Wir werden darauf schauen, wie Sie in der Begegnung mit jungen Menschen – immer wieder neu – auf eine besondere Weise Wachstums-, Entwicklungs- und Gestaltungsräume öffnen und halten können, wie eine Haltung aussehen kann, die das gelingen lässt und wie einfache Techniken und Werkzeuge Ihnen bei der Umsetzung helfen können.

Außerdem werden wir erleben,
wie wir dabei selbst in einer Kraft und Präsenz sein können, die ansteckend wirkt,
wie eine gelungene Begleitung immer beide Seiten stärkt und
was in der zwischenmenschlichen Beziehung unmittelbar wirkt.

Zielgruppe
Fach- und Führungskräfte, die professionell mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen arbeiten oder es beabsichtigen.

Methode
Gearbeitet wird erfahrungsbasiert mit Haltungen, Übungen und Techniken aus verschiedenen Bewegungssystemen.
Praxisfälle der Teilnehmer*innen fließen auf Wunsch in den Seminarverlauf mit ein.

Aus Liebe zum Menschen in seiner Kraft bleiben

Als Führungskräfte und Pflegende in Gesundheitsberufen leisten Sie einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Gesellschaft.  Ihre Arbeit verlangt viel Sozialkompetenz und beinhaltet ein großes Engagement zum Wohle der Menschen in unserem Land.

Es ist unsere Präsenz (Haltung), die darüber entscheidet, ob uns die eigenen Möglichkeiten und Kompetenzen in den täglichen beruflichen Herausforderungen ausreichend zur Verfügung stehen.

Was bedeutet das?

In der Arbeit mit anderen Menschen, zu Pflegende genauso wie Mitarbeitende, müssen wir mit Unerwartetem, Außergewöhnlichem und Alltäglichem umgehen. Wir wollen Beziehungen erfolgreich gestalten. Wir wollen anderen dauerhaft und angemessen zur Seite stehen und selbst in unserer Kraft bleiben. Doch häufig bleibt wenig Zeit, sich ausreichend um sich selbst zu kümmern und Anerkennung von außen bleibt häufig aus.

Was hilft?

Eine sowohl mich selbst als auch den Anderen umfassende Wertschätzung. Die Weiterentwicklung der eigenen Präsenz, Begeisterungsfähigkeit und Lebensfreude. Das Wahrnehmen größerer Zusammenhänge. Eine Bewusstheit für den eigenen Platz und den des Anderen.

Wie kann das erreicht werden?

  • Dadurch, dass Sie mit Gelassenheit, Klarheit und Kraft den eigenen Platz und Raum halten, d.h. nicht überrollt werden, sondern Mitgestaltende sind.
  • Indem Sie die besondere Kraft innerer Bilder entdecken (mentale Kraft).
  • Indem Sie eine Aufmerksamkeit entwickeln für Vorgänge in und zwischen uns Menschen.
  • Dadurch, dass Sie durch die Arbeit zur PrEssenz® (nach Joël Weser) und durch systemische Herangehensweisen die Wirkung Ihrer eigenen Möglichkeiten grundsätzlich erweitern.

Was nehmen Sie mit?

  • Einen geschärften Blick für das, was in Ihrem beruflichen Alltag stärkt, sowohl Sie selbst als auch andere.
  • Förderliche Impulse und frische Ideen für die Gestaltung eines Miteinanders – und mehr Freude daran.
  • Alltagstaugliche Werkzeuge, die Ihrer Kraft, Effizienz und Gesundheit dienen, z.B. Der unsichtbare Hocker, Der weite Blick oder Der Seufzer.

Wer kann teilnehmen?

Haupt- und ehrenamtlich in Gesundheitsberufen arbeitende Menschen, wie Führungskräfte und Pflegende in Kliniken, in der Seniorenarbeit, in Pflegediensten und Hospiz.

 

Kursleiter Jürgen Brilmayer

Teilnehmende Mindestens 10

Kosten 80 Euro pro Person

Seminarort Bliesgaustraße 6, 66440 Blieskastel

Termin und Zeiten  09.11.2019, 10.00h bis 17.00h

 

PrEssenz® – Was ist das?

Alles was wir tun und lassen, mit welchen Methoden und Herangehensweisen wir auch arbeiten, bekommt seine Bedeutung erst durch die Kraft unserer Präsenz (Haltung). Hier hat PrEssenz® (englisch: PrEssence®) ihre besondere Bedeutung. Sie vereinigt die Begriffe Präsenz und Essenz in einem Wort, da sie uns die essenziellen Zugänge zu einer umfassenden, gesammelten und zugewandten Präsenz eröffnet.  PrEssenz® (nach Joël Weser) ist eine ganzheitliche und damit auch systemische Herangehensweise.

Das geht weit über das Wissen hinaus, dass wir Menschen ein untrennbarer Teil unsere sozialen Bezüge und des uns umgebenden Umfeldes sind. Denn sie lässt uns die Dinge und Vorgänge, die in uns selbst und zwischen uns Menschen wirken, unmittelbar erleben.

PrEssenz® ist damit auch eine methodenübergreifende Herangehensweise, weil wir mit ihr unsere Präsenz in alle Lebensbereiche hinein stärken und erweitern können, seien sie beruflicher oder privater Natur.

Wie?

In der PrEssenz® wird unter anderem mit Hilfe spannender Begegnungsübungen die Aufdeckung von „Wirk-lichkeit“ erlebt. Es ist eine Begegnung mit dem, was beim eigenen oder fremden Tun tatsächlich „wirkt“ – jenseits von Vorstellungen, Erwartungen, Intentionen und Wünschen.

Oftmals handelt es sich um Vorgänge, welche sich unserer Alltagswahrnehmung im komplexen, alltäglichen Beziehungserleben weitestgehend entziehen, durch PrEssenz® aber in eine Bewusstheit gehoben werden. Wir begegnen eigenen, bisher abgedeckten Potenzialen und können uns dadurch zunehmend entfalten und wachsen. Mehr Lebendigkeit und Beziehungsfähigkeit eröffnen sich und wir entdecken eine besondere Leichtigkeit im Handeln.

PrEssenz® bietet durch essenzielle Zugänge auf verschiedenen Ebenen Bedingungen an, in eine Präsenz zu finden, die in der jeweiligen Situation stärkt, den Über-Blick wieder herstellen hilft und in eine gesammelte und zugewandte Haltung finden lässt. Nicht mehr nur „irgendwie mitten drin“, „im alltäglichen Wahnsinn“, sondern „in der eigenen Mitte“, mitten im beruflichen oder privaten Spannungsfeld. Das hat umfassende Auswirkungen und erweitert die eigene Effizienz, Perspektive, Leistungsfähigkeit, Lebensfreude und Gesundheit.

Es gibt eine Vielzahl von Übungen, die kreativ für die jeweiligen Themen, Fragen und Situationen nutzbar und veränderbar sind. Sie unterteilen sich in Einzel-, Paar-, Kleingruppen- und Gesamtgruppenübungen.

Es gibt Übungen mit und ohne Körperkontakt, von richtig handfesten bis zu solchen, die meditativer Art sind. Dabei gibt es für die Übenden viel Raum, „Erfahrungsantworten“ auf Fragen selbst zu finden und durch den Erfahrungsaustausch Zusammenhänge zu erkennen und Erkenntnisse zu vertiefen.

Bemerkenswert ist, dass in den Übungsbegegnungen auch die systemischen Hintergründe und Aufstellungsphänomene immer zugegen sind. Die aufdeckende Wirkung und das ganzheitliche Erleben erweitern die Wahrnehmungsfähigkeit der Teilnehmer oft fast explosionsartig. Das, was die Teilnehmer für sich entdecken und auch unmittelbar in ihre Haltung hinein nehmen können, ist für die Übenden überraschend tiefgehend und lässt sich im Alltag direkt überprüfen und anwenden.

Immer geht es um Sammlung, Weitung und Öffnung auf Beziehung und Zugewandtheit zu dem hin, was ist. Eine wesentliche Erfahrung dabei ist, dass durch eine Haltung der Präsenz ganz von selbst und in ihrer Weise Bewegungen auf Lösung, Wachstum und Heilung hin entstehen.

Besondere Bedeutung hat PrEssenz®

  • … für Führungskräfte und Berater im unternehmerischen Spannungsfeld (Organisations- und Personalentwicklung).
  • … für Menschen, die in sozialen Berufen, im Gesundheitswesen, in pädagogischen, therapeutischen, lehrenden sowie in anderen begleitenden Arbeitsbereichen tätig sind.
  • … für den Alltag.
  • … für Beziehungen jeglicher Art, so in der Paarbeziehung mit und ohne Kinder.
  • … in der Begleitung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

 

In Einzel- bzw. Gruppensettings fließen die ganz alltäglichen Belastungen, besondere Herausforderungen, Konflikte, Zweifel und auch drängende Fragen in das gemeinsame Forschen und Entdecken ein. Durch diese Herangehensweise bieten sich vielfältige und für den Einzelnen gut nutzbare neue Impulse und effiziente, alltagstaugliche Werkzeuge und Techniken an. Im Zusammenhang mit systemischen Weiterbildungen und darüber hinaus wird PrEssenz® inzwischen weltweit  eingesetzt.

KRAFTVOLL IN´S LEBEN

Begegnungen zwischen Männern und solchen, die es werden

Es ist ein sinnvoller Kreislauf, dem viel Kraft innewohnt. Junge Männer haben erwachsene Männer zur Orientierung an ihrer Seite. Erwachsene Männer übernehmen Verantwortung für junge Männer, um eine auf das Leben und die Liebe ausgerichtete Beziehung zu gestalten. Alle profitieren voneinander.

♂ Die Kraft der guten Beziehung. Was wirkt wie?
♂ Botschaften und Geschichten.
♂ Wie kann der erwachsene Mann/der junge Mann seine volles Potential entwi-ckeln?
♂ Führen und sich führen lassen.
♂ Wie Orientierung geben oder finden, wenn es eng wird?
♂ Gemeinsam Spiel, Spaß, Stille und Abenteuer.

Der Workshop findet drinnen und draußen statt. Das Gelände des Jugendhauses St. Kilian bietet vielfältige Möglichkeiten: Von sportlichen Aktivitäten bis Lagerfeuer. Bei allen Unternehmungen richtet sich der Blick auf die Gesamtheit der Gruppe.

Der Workshop wird prozessorientiert bereichert mit Einzel-, Paar- und Gruppenübungen aus verschiedenen Bewegungssystemen. Eigene Anliegen der Teilnehmer fließen auf Wunsch ein. Weitere Informationen finden Sie HIER.

ZIELGRUPPE
Vater und Sohn, Großvater und Enkel, Onkel und Neffe, Pate und Patensohn, erwachsener Mann und junger Mann. Junge Männer ab 10 Jahren.

TERMIN
04.-06.05.2018 Freitag von 18.00h bis Sonntag 13.00h

TRAINER
Jürgen Brilmayer
Sozialarbeiter, Schreinermeister, PrEssenz®Lehrtrainer (PrEssenz® nach Joël Weser), Systemischer Berater, Suchtberater, Kampfkunst-Trainer, Initiationsmentor.
Lebenshilfe, Beratung, PrEssenz®Trainings für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
Einzelpersonen, Paare, Gruppen und Familien (seit 1994).

Herzlich willkommen!

Hier finden Sie alle nötigen Informationen => METHODENTAG IM ODENWALD INSTITUT

PrEssenz®Intensiv-Tage

Vertiefung und Erweiterung für Menschen, die mit der PrEssenz®Arbeit bereits vertraut sind.

Hallo Fremder! Begegnung als Chance

Menschen begegnen sich (selbst und anderen) in vielfältiger Weise – und immer häufiger kommen sie auch aus unterschiedlichen Kulturkreisen.

Was bedeutet das?

In der Sozialen Arbeit müssen wir mit Unerwartetem, Fremdem, Außergewöhnlichem und Alltäglichem umgehen. Wir wollen Beziehungen wegweisend und fruchtbar gestalten. Wir wollen integrativ sein.

Was hilft?

Ein den Anderen umfassendes Verständnis. Das Wahrnehmen größerer Zusammenhänge. Die Entwicklung der eigenen Präsenz. Eine Bewusstheit für den eigenen Platz und den des Anderen. Ein achtungsvoller Umgang mit kulturell unterschiedlichen Gewissensstrukturen.

Wie kann das erreicht werden?

Durch die Arbeit zur PrEssenz® und durch systemische Herangehensweisen. Durch Erfahrungsantworten zu dem, was uns als Menschen wirklich verbindet unabhängig von Vorstellungen, Befangenheiten und Übereinkünften. Durch das praktische Erkennen von dem, was in uns und zwischen uns Menschen wirklich wirkt.

Was nehmen Sie mit bzw. was entsteht daraus?

  • Einen geschärften Blick für das, was stärkt oder schwächt angesichts der Anforderungen Ihres beruflichen Alltags.
  • Förderliche Impulse und frische Ideen für die Gestaltung eines Miteinanders – und mehr Freude daran.
  • Ein erweitertes Bewusstsein für die Wirkungen und Wechselwirkungen der Vorgänge zwischen Menschen.
  • Alltagstaugliche Werkzeuge, z.B. Der unsichtbare Hocker, Der weite Blick oder Der Seufzer.

Wer kann teilnehmen?

Haupt- und ehrenamtlich in sozialen, pädagogischen und psychologischen Berufen arbeitende Menschen.

5. Bundesweites Treffen der DRK Suchtselbsthilfegruppen 14.-16.09.2018

Sich regen bringt Segen – Selbsthilfe im Wandel der Zeit – aktuelle Herausforderungen

Workshop am 15.09.2018 mit dem Titel:

Junge Selbsthilfe und alte Zöpfe. Wie passt das zusammen?

Referent Jürgen Brilmayer

Diplom-Sozialarbeiter, PrEssenz®Lehrtrainer (PrEssenz® nach Joël Weser), Systemischer Berater, Suchtberater.

 

Das bedeutende Feld der Suchtselbsthilfe beinhaltet eine Vielfalt von Herausforderungen und Anliegen. Damit sich jeder Teilnehmende als Experte seiner jeweiligen Lebenswelt weiter entwickeln kann, braucht es eine der jeweils persönlichen Lage entsprechende Herangehensweise.

Eine Atmosphäre, die jeden Einzelnen so lässt, wie er ist und willkommen heißt mit allem, was er mitbringt, wirkt einladend für alle. Jeder Einzelne kann nur immer wieder neu schauen, welcher Bewegung es zu folgen gilt oder was der nächste gangbare Schritt sein kann. Wachstum und Entwicklung brauchen wertschätzende Beziehungen, Zeit und Raum.

Beispielhaft werden wir auf die Suchtselbsthilfe für junge Erwachsene eingehen. Braucht es ein Umdenken in den Selbsthilfegruppen, um junge Mitglieder dauerhaft zu gewinnen? Welche Herangehensweise ist sinnvoll? Müssen Ansätze zum Umgang mit Drogen auf den Einzelnen zugeschnitten werden?

Sie sind herzlich eingeladen, sich in diesem Workshop damit zu beschäftigen, was in der Suchtselbsthilfe einerseits im Allgemeinen – insbesondere aber auch im Hinblick auf junge Erwachsene – nach vorne bringt und stärkend wirkt. Doch auch hier in diesem Workshop gehen wir mit der Bewegung, die aus der Gruppe heraus entsteht. Für einen wertschätzenden Austausch gibt es ausreichend Gelegenheit.

Am Freitag Abend findet die offizielle Begrüßung statt. Am Samstag werden parallel mehrere Workshops angeboten.